Tierrettung: Hundesport Appenzell und Feuerwehr Teufen übten zusammen.

Bei Bränden geht es nicht nur darum, Feuer zu löschen. Das Wohl der Menschen steht an oberster Stelle. Aber auch jenes der Tiere ist wichtig. Die Feuerwehr unternimmt immer das Möglichste, alle Tiere zu retten. Solche Rettungsversuche sind nicht ungefährlich-und es muss einiges dabei beachtet werden.

 

Zu Übungs- und Vertiefungszwecken nahm die Stützpunkt Feuerwehr Teufen deshalb mit dem Präsidenten des Hundesport Appenzell Kontakt auf, um im Zivilschutzzentrum Teufen zusammen einen Übungsabend zur Tierrettung durchzuführen.

 

Vom Hundesport Appenzell stellten sich 6 Teams für die Übung zur Verfügung. Die Teams waren gut durchmischt, so kamen kleine, mittlere und grosse Hunde zum Einsatz. Ein Hund im Schockzustand ist unberechenbar. Um ihn am Beissen zu hindern muss als erstes die Schnauze mittels Strick, Kravatte usw. zugebunden werden.

 

Durch Postenarbeit wurden einige in Frage kommenden Situationen geübt und aufgefrischt. Rettung eines Hundes aus einem Auto mit und ohne Transportkorb. Es zeigte sich schnell, dass dies bei kleineren Hunden relativ problemlos geht, aber je grösser der Hund desto grösser der Respekt und desto schwieriger kann sich die sichere Rettung gestalten. Ein weiterer Punkt für die Feuerwehr ist die Rettung eines Hundes aus einem geschlossenen Raum. Dazu gehört das Aufnehmen und Tragen des Hundes. Der Hund kennt in dem meisten Fällen den Feuerwehrmann nicht. Zudem trägt er Kleider die dem Hund wenig bekannt sind und dies alles unter einer grossen Stresssituation. Umso wichtiger ist das richtige Aufnehmen des Hundes, sodass er während dem Transport unruhig wird, trotzdem sicher gehalten werden kann. Muss der Hund aus grösserer Höhe gerettet werden, ist das Benützen eines Brustgurtes unumgänglich

 

Die Feuerwehrleute und die Hundeführer bekamen durch die verschiedenen Übungen und dem gegenseitigen Austausch wertvolle Hinweise die noch weiter vertieft werden müssen. (Furrer Peter)